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		<title>Wortbeitrag</title>
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		<title>Bodies</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 18:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich als Protagonist]]></category>
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		<category><![CDATA[Günther von Hagens]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war vor kurzem in der Ausstellung &#8222;Bodies&#8220; (Gasometer); kurz davor hatte ich herausgefunden, dass diese Ausstellung nicht das Original von Günther von Hagens, &#8222;Körperwelten&#8220;, ist, sondern eine Nachahmung &#8211; Organisator unbekannt. Einzig geklärt ist, dass die Ausstellung aus Amerika kommt und von eben dort organisiert wird. Wie auch immer, wollte ich sie mir dennoch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=101&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich war vor kurzem in der Ausstellung &#8222;Bodies&#8220; (Gasometer); kurz davor hatte ich herausgefunden, dass diese Ausstellung nicht das Original von Günther von Hagens, &#8222;Körperwelten&#8220;, ist, sondern eine Nachahmung &#8211; Organisator unbekannt. Einzig geklärt ist, dass die Ausstellung aus Amerika kommt und von eben dort organisiert wird. Wie auch immer, wollte ich sie mir dennoch ansehen&#8230; leider eine Enttäuschung:</p>
<ol>
<li>Die Austellung fehlt es an Struktur. Die Ausstellungsstücke, ob ganzer Körper, oder auch einzelne Organe stehen im Raum ohne jeglichen Zusammenhang. Erklärungen auf kleinen Tafeln sind eher nach dem Motto &#8222;Medizin für Sensationsdummies&#8220; aufgebaut&#8230;<br />
&#8222;Wußten Sie: Das Herz schlägt 80 Jahre lang immer gleichmäßig!&#8220; Würde unser Herz tatsächlich immer gleichmäßig schlagen, wären uns Vergnügungen, wie ein Fortpflanzungsritual (welches wohl <strong>den</strong> Beitrag zur Existenz der Menschheit liefert) wohl untersagt.</li>
<li>Die ausgestellten Präparate wirken &#8222;unmenschlicher&#8220;, also unechter, als die Präparate der Ausstellung Körperwelten. Manche Organe wirken überhaupt komplett nachgebildet. </li>
<li>Der medizinische Aspekt wird weder beleuchtet, noch näher erörtert. Laien sind bei dieser Art der Präsentation sehr verloren. Das Motto der Ausstellung &#8222;Fettleibigkeit, Raucher etc.&#8220; existiert dezent angedeutet bei manchen Stücken, bringt aber keinen zum Nachdenken. Auch Krankheiten, wie eben Fettleibigkeit, Lungenkrebs etc., sind kaum erklärt, es fehlen jegliche Ursachenuntersuchungen und Erklärungen zur Verbindung vom Handeln der Leute und den selbstzerstörerischen Konsequenzen. Das Motto geht somit verloren und ist irrelevant in der Ausstellung selbst. </li>
<li>Die Ausstellung ist sehr schnell abgegangen. Der Eintrittspreis in Höhe von €20,- ist viel zu hoch gegriffen und nicht gerechtfertigt.</li>
</ol>
<p>Bodies ist eine Ausstellung, die in jeglicher Hinsicht eine Ausstellung unbekannter Herkunft ist. Keine Informationen über den Erschaffer der Exposition. Die ausgestellten Präparate sind ausschließlich Asiaten; klarer Weise steht angeschrieben, dass sich die Personen freiwillig bereiterklärt haben ihren Körper für diese Ausstellung präparieren zu lassen, dennoch begleitet einem beim Durchgehen ein suspektes Gefühl, ein Fehlen dieser Freiwilligkeit.</p>
<p>Meine Empfehlung: Warten bis das Original &#8222;Körperwelten&#8220; wieder in Wien stattfindet.</p>
<p>Links zu den Homepages: <a href="http://bodiesvienna.at/">Bodies</a>, <a href="http://www.bodyworlds.com/de.html">Körperwelten</a></p>
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		<title>Arbeitswelt</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich komme ich dazu ein paar Worte zu schreiben und in Kürze meine Artikel über die griechische Mythologie zu verbessern und neue zu verfassen. Aber vorweg, die Begründung: Die Arbeitswelt hat mich nun doch erwischt. Nun, diesmal wurde das Maß der zwanzig Stunden pro Woche überschritten &#8211; ein Maß, das einem viel kostet. Die noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=100&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Endlich komme ich dazu ein paar Worte zu schreiben und in Kürze meine Artikel über die griechische Mythologie zu verbessern und neue zu verfassen. Aber vorweg, die Begründung: Die Arbeitswelt hat mich nun doch erwischt. Nun, diesmal wurde das Maß der zwanzig Stunden pro Woche überschritten &#8211; ein Maß, das einem viel kostet. Die noch verbleibende Zeit der Woche, verbringt man entweder mit ausruhen und ausschnaufen oder mit Dingen, die erledigt werden müssen. Wenig ist da noch Lust und Zeit für etwaiges Freizeitprogramm, welches ich noch vor drei Monaten doch sehr intensiv gelebt hatte.</p>
<p>Tragisch finde ich nur, dass mich die Arbeitswelt zwar hat, aber sie mich gerade einmal 34 Stunden vereinnahmt. Was wird wohl in einem halben Jahr sein, sechzig,&#8230;, siebzig Stunden unentwegt ein Büro; die dann noch verbleibenden Stunden verbringe ich dann wirklich nur mehr mit Putzen, Aufräumen und dem Ruhegrant, der Grant, den man sich leisten kann, weil man jetzt Ruhe hat, haben den man hat, weil man weiß, wie kurz diese ist. Wer wünscht sich das? Kein Schwein &#8211; also, warum? Die wirtschaftlich treibenden Kräfte bedingen ein Aussaugen vom Faktor Mensch? Na klar, aber wieso? Wir haben die Wirtschaft in der Hand, wir sind diejenigen, die den Knopf vor der Nase haben und ihn abschalten könnten, wann immer wir wollten, und dennoch folgen wir hechelnd den Regeln der Wirtschaft, vergessen, dass wir sie selbst aufgestellt haben. Sicher, kommt jetzt die Frage, ob wir wirklich so leicht den Knopf drücken könnten oder nicht, ob nicht alles zusammenbrechen würden&#8230; Möglich, wahrscheinlich, aber nicht sicher! Wir haben nur Angst. </p>
<p>Mehr, wann immer ich wieder dazukomme. Gute Nacht.</p>
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		<title>Holzfällen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 21:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein nicht sonderlich erfolgreicher Schriftsteller sitzt auf einem Ohrensessel bei einem künstlerischen Abendessen, zu dem er nicht erscheinen wollte, aber dennoch gekommen ist und lässt sitzend in diesem Ohrensessel nicht nur die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren, wie der Umstand des Todesfalls einer lang nicht gesehenen, aber dennoch stark gemochten Freundin, das Ja-Sagen zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=97&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src='http://wortbeitrag.files.wordpress.com/2008/03/holzfaellen.jpg' style="float:right;margin:0 0 5px 15px;">Ein nicht sonderlich erfolgreicher Schriftsteller sitzt auf einem Ohrensessel bei einem künstlerischen Abendessen, zu dem er nicht erscheinen wollte, aber dennoch gekommen ist und lässt sitzend in diesem Ohrensessel nicht nur die Ereignisse der letzten Tage Revue passieren, wie der Umstand des Todesfalls einer lang nicht gesehenen, aber dennoch stark gemochten Freundin, das Ja-Sagen zu dieser Einladung zum künstlerischen Abendessen verursacht hat, sondern erinnert sich auch an die Zeit zu der er diese Freundin noch gut kannte, und an ihre als auch damals seine Gesellschaft, die sie umgab. Während dieses Abendessen nicht beginnen kann, weil alle auf einen Burgschauspieler warten, der viel zu spät nach seiner Vorstellung im Burgtheater ankommt, lästert der Schriftsteller unablässig über die Verlogenheit und Dekadenz der Wiener Künstlergesellschaft. Er debattiert mit sich selbst, wie lange er doch dieser ignoranten Gesellschaft entkommen ist und nun mit einem Schlag wieder die verhassten Gesichter, die hochmütigen Nasen, falsch und voller Heuchelei, ertragen muss, und mit welcher Taktik er wieder in diese, nämlich eben diese Gesellschaft, hineingesogen wurde. Bei all dem Mokieren über die Künstlergesellschaft, beginnt er sich selbst zu verachten, denn er war und ist nun wieder Teil von ihr, und anstatt geradlinig ihr den Rücken zu kehren, führte ihn seine eigene Verlogenheit an diesem Abend zu der Einladung, zu dem künstlerischen Abendessen. So richtet er das widerwärtig abstoßende Gefühl nicht nur gegen sie, die Gesellschaft, sondern auch gegen sich selbst; eine Tatsache, die eine magenumdrehende Wirkung erzeugen muss.</p>
<p>Der Künstler kommt schließlich, lässt seine Gefallsucht befriedigen und beherrscht jedes notwendige Detail, um den gegebene Schleim wieder retour mit gekonntem Charme zurückzuschmieren. Doch eine der Anwesenden greift den Burgschauspieler an und er rutscht plötzlich in eine ehrliche Welt ab und sagt allen gehörig die Meinung, bis alle wieder da enden, wo sie bereits seit Jahren sind, die Welt in der die Knollen höher getragen werden, selbst wenn es dort oben nichts zu riechen gibt. Alle gehen, verabschieden sich und auch der Schriftsteller vollführt seinen Part gekonnt, trotz anschließendem Übelsein.</p>
<p>Das Buch liest sich trotz seiner langen Sätze, fehlenden Absätze und nicht existenten Kapiteln flüssig und direkt. Das Buch ist eine Verteilung von Watschen an genau jene Künstlergesellschaft, die sich bei Veröffentlichung des Buches angesprochen und angegriffen fühlten, mit sprachlicher Direktheit und doch mit der gleichen feinen Ignoranz, die diese Gesellschaft aufopfernd lebt.</p>
<p>Wie auch immer, muss ich sagen, dass mich das Buch gelangweilt hat. Die Klagen selbst, scheinen eben genau die gleiche langweilige Leere zu haben, wie die heuchlerische Welt aus vielen Luftblasen, aus der diese Gesellschaft bestand und besteht.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wortbeitrag.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wortbeitrag.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wortbeitrag.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wortbeitrag.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wortbeitrag.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wortbeitrag.wordpress.com/97/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=97&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Café Griensteidl</title>
		<link>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/02/21/cafe-griensteidl/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 19:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine gute heiße Schokolade mit Schlag, ein Buch und vielleicht ein warmer Topfenstrudel,… wie gern habe ich beim Lesen die Gesellschaft, die mich nichts angeht und doch da ist. Das Café Griensteidl ist in letzter Zeit eine meiner Lieblingsleseecken und das nicht nur wegen der heißen Schokolade.
Das Café wurde 1846 gegründet und war im 19. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=96&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine gute heiße Schokolade mit Schlag, ein Buch und vielleicht ein warmer Topfenstrudel,… wie gern habe ich beim Lesen die Gesellschaft, die mich nichts angeht und doch da ist. Das Café Griensteidl ist in letzter Zeit eine meiner Lieblingsleseecken und das nicht nur wegen der heißen Schokolade.</p>
<p>Das Café wurde 1846 gegründet und war im 19. Jahrhundert Treffpunkt vieler Persönlichkeiten, vor allem in literarischen Kreisen. Schnitzler, Altenberg, Bahr u.a., alles Vertreter des Schriftstellerkreises &#8222;Jung-Wien&#8220;, trafen sich am Michaelerplatz. Kurz vor der Jahrhundertwende wurde das Café geschlossen, erst 1990 an der gleiche Stelle wiedereröffnet und ist heute neben den Stammkunden hauptsächlich ein Touristencafé. </p>
<p>So mancher mag fürchten, dass es als Wiener ein Unangenehmes sei von Touristen geplagt seinen Kaffee schlürfen zu müssen, doch entsteht dieses Gefühl im Griensteidl nur all zu selten. Gerade ein Schmunzeln kommt mir auf die Lippen, wenn ich neben den alteingesessenen Wienern, ernst in der Presse oder dem Standard lesend, der Melange am Tisch und zu Mittag daneben die Sacherwürstel stehend, je nach Jahreszeit französisches Geplapper höre, oder den Schreck vieler Leuten im Augenwinkel sehe, die feststellen, wie teuer doch nicht ein Espresso sein kann oder den Niederländern anmerke, wie verwundert sie doch jedes Mal das einfach nicht lächeln wollende Gesicht der Wiener Kellner bestaunen. Man beobachte auch die Chinesen, die mit <em>Chenglish</em> und wildem Gestikulieren was auch immer bestellen möchten oder die Gruppen, von denen nur ein Mitglied der deutschen oder der englischen Sprache mächtig ist (und das meist nur gebrochen), und die restliche Gruppe starrt auf die stets in der Mitte sitzenden, leicht geröteten Person, die mit dem Kellner kommuniziert (…irgendwie halt). Nein, es wäre kein Café und es wäre nicht in Wien, ohne die ausländische Geräuschkulisse.</p>
<p>Aber ein großer Punkt, neben all dem Erwähnten, der heißen Schokolade, den Touristen (den nationalen und internationalen) und der großen Zeitungsauswahl, dieser Faktor, der mich immer öfter dorthin treibt für Tratsch und meine Leserei, ist die Tatsache, dass das ganze Lokal rauchfreie Zone ist. Nichts gegen eine gute Zigarre, einen frischen Zigarillo und auch der derben Zigarette sei der Platz gewährt, aber ich muss es einfach nicht haben, nach jedem Cafébesuch nach Hause zurückzukehren, im Vorzimmer mit verzogener Nase die Sachen von mir fallen lassen zu müssen und auch noch spät Abends in die Dusche zu hüpfen, weil meine Haare wie eine ausgeblasene Fackel riechen.</p>
<p>Also, Fazit, ein Hoch auf die globale rauchfreie Zone im Café Griensteidl, und natürlich die heißen Schokolade. Mehlspeisenliebhaber kommen übrigens dort auch nicht zu kurz. Und falls es wen interessiert oder es wer brauchen kann, die Öffnungszeiten sind täglich von 8.30 Uhr bis 23.30 Uhr.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wortbeitrag.wordpress.com/96/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wortbeitrag.wordpress.com/96/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wortbeitrag.wordpress.com/96/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wortbeitrag.wordpress.com/96/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wortbeitrag.wordpress.com/96/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wortbeitrag.wordpress.com/96/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=96&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Mann und Frau</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 17:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Teil der Trilogie Zeruya Shalevs handelt über ein israelisches Ehepaar, denen es nicht an Liebe zueinander fehlt, aber ein Stau von Gefühlen, Urteilen und Vorwürfen, die Beziehung dermaßen überschattet, dass die Ehe zu einer aussichtslosen, kränkenden Stagnationssituation geworden ist, die beide Partner unglücklich macht. Die tief greifenden Gründe für das Scheitern der Ehe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=95&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src='http://wortbeitrag.files.wordpress.com/2008/02/mannundfrau.jpg' style="float:right;margin:0 0 5px 15px;" alt='Mann und Frau von Zeruya Shalev' />Der zweite Teil der Trilogie Zeruya Shalevs handelt über ein israelisches Ehepaar, denen es nicht an Liebe zueinander fehlt, aber ein Stau von Gefühlen, Urteilen und Vorwürfen, die Beziehung dermaßen überschattet, dass die Ehe zu einer aussichtslosen, kränkenden Stagnationssituation geworden ist, die beide Partner unglücklich macht. Die tief greifenden Gründe für das Scheitern der Ehe liegen in zwei längst vergangen Ereignissen, die nie verziehen wurden. Na&#8217;ama hat sich zu Schulden kommen lassen, dass sie ihren Mann Udi, vor der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter, geistig (nie körperlich) mit einem Maler betrogen hat. Der Maler liebte sie, ihre Schönheit und Anmut, hat sie aber in ihrer Freiheit nie eingeengt. Als Na&#8217;ama von ihrem Mann erblickt wurde, als sie beim Fremden am Fenster stand, hat sie ihr Gewissen, ihre Schuld dermaßen aufgeblasen, dass Udi ihren Betrug nicht verkraften konnte. Das Ereignis auf Udis Seite war, dass er seine herzgeliebte Tochter als Baby vom Balkon hat fallen lassen. Das Kind trug keine Schäden von dem Unfall, dennoch konnte Na&#8217;ama die Unachtsamkeit ihres Mannes ihm nie verzeihen. Die innige Beziehung zwischen Tochter und Vater ging verloren.</p>
<p>Die gegenseitigen Vorwürfe und Beleidigungen in der Beziehung sind für Udi und Na&#8217;ama zu einem verzweifelten Alltag geworden und beide sind allein in ihrem gemeinsamen nicht aufhören wollenden ermatteten Strudel. Na&#8217;ama empfindet keinen Stolz bei dem was ihr Mann macht, der Reiseführer ist und immer wieder lange Zeit von zu Hause weg ist und Udi beleidigt Na’amas Kampf als Sozialarbeiterin für junge schwangere Mädchen. Durch und durch fehlt es der Ehe an Akzeptanz, Aufklärung und Vergebung, dass kein Weg aus diesem Frust zu existieren scheint, bis Udi eines Morgens mit schwer psychosomatischen Zuständen aufwacht. Anfangs ist er gelähmt, später verliert er sein Augenlicht für kurze Zeit, dann überkommt ihn wieder die Bewegungslosigkeit. Udis Krankheit scheint nach Wochen der Bettlägerigkeit nicht aufhören zu wollen.</p>
<p>Ihre gemeinsame Tochter Nogi, zu verwöhnt aufgezogen nach ihrem Unfall und ausgestattet mit einem starken kindlichen Egoismus, flammt die beruhigenden Momente zwischen Mann und Frau, die sich während der Krankheit immer wieder zu erkennen geben, wieder auf. Sie erschwert die Situation ungemein und füllt den wenigen Freiraum, die beide Partner nun hätten, um wieder zueinanderzufinden, auf und lässt nichts für Gutgesinnung in dieser Familie übrig.</p>
<p>Na&#8217;ama bittet schließlich eine Wunderheilerin ihnen zu helfen und tatsächlich bessern sich die psychosomatischen Erscheinungen von Udi. Na&#8217;ama erkennt da noch nicht, dass die Besserung eigentlich auf die Entscheidung von Udi beruht, die er nach seiner Genesung endgültig trifft, nämlich auszuziehen. Na&#8217;ama ist einerseits verzweifelt und wünscht sich ihren Mann zurück, der mit der Wunderheilerin davon gefahren ist, andererseits ist ihr innerer Kampf ihn halten zu wollen nur gering, da sie längst die Aussichtlosigkeit in der Beziehung gesehen hat. Na&#8217;ama hat daraufhin ein sexuelles Erlebnis mit einem Architekten, der sie kurzfristig zu leidenschaftlichen, ihr unbekannten, Höhen bringt, und vollzieht nun endlich ihren Betrug, der ihr all die Jahre vorgehalten wurde. Doch bald stellt sich heraus, dass es bei einer sehr kurzen Äffäre bleibt, da diese ihr scheinbar nur zu einem Abschluss ihrer eigenen Vergangenheit hilft, sie aber weder erfüllt noch weiter leidenschaftlich zu ungeahnten Erregungen bringt.</p>
<p>Während der Zeit, als Udi fort ist, findet Na&#8217;ama endlich einen Weg zu ihrer Tochter und eine Freundschaft entwickelt sich zu ihrem Kind. Alles beruhigt sich, die aufgestaute Wut findet endlich ihren Platz in der Vergangenheit, was dann plötzlich doch der ganzen Familie die Chance auf eine neue Zukunft, mit der vertrauten Liebe, gibt.</p>
<p>Zeruya Shalev hat es abermals geschafft, einen zwei Tage lang mit nichts mehr als Tee zu Hause festzuhalten. Die prekäre Situation in dieser Ehe, die bis zum Ende hindurch wirkt, als ob alles auf einem seidenen Faden hängt, endet schließlich doch mit dem, wenn auch unsicheren, Sieg der Liebe zueinander, selbst wenn Jahrzehnte der Wut beide Partner begleitet haben. Der Autorin gelingt es ein weiteres Mal, einem seine eigenen Fehler in Beziehungen zu Menschen zu zeigen, obwohl die Protagonisten einem, so wie im ersten Teil, fremd vorkommen. Mit keinen der Charaktere könnte ich mich auch nur annähernd identifizieren, dennoch wurde mir beim Lesen meine eigene Naivität in Bezug auf Nächstenliebe bewusst.</p>
<p>Shalev, Zeruya. Mann und Frau. Berliner Taschenbuch Verlag, 2002. ISBN-13: 978-3833302695.</p>
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		<title>Schwarze Nächte und schwarze Katzen</title>
		<link>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/02/07/schwarze-nachte-und-schwarze-katzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 12:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich als Protagonist]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwer liegt mein Körper im Bett. Ich spüre, wie meine Rundungen sich tief in die Matratze hineindrücken; mein Becken, mein Brustkorb pressen tiefe Mulden in das ungewohnte, weiche Bett. Meinen Kopf habe ich in zwei riesige Polster hineingelegt und ich spüre, wie der samtige Überzug meine Backen streichelt und rieche den frischen Geruch eines neu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=93&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Schwer liegt mein Körper im Bett. Ich spüre, wie meine Rundungen sich tief in die Matratze hineindrücken; mein Becken, mein Brustkorb pressen tiefe Mulden in das ungewohnte, weiche Bett. Meinen Kopf habe ich in zwei riesige Polster hineingelegt und ich spüre, wie der samtige Überzug meine Backen streichelt und rieche den frischen Geruch eines neu überzogenen Bettes. Ich bin so müde an dem Abend.</p>
<p>Noch vor einigen Stunden kam mir alles so bekannt vor. Jeden Tisch, jedes Glas, der Geruch von mütterlicher Liebe, alles erkannte ich wieder. Auswendig wusste ich nachwievor, wo ich nach Essen suchen musste, mit blinden Griffen zog ich ein Besteck aus der Lade hervor und setzte mich auf das bekannte Sofa, wie ich es oft früher tat. Nun liege ich im Bett, ich habe gerade ein Buch fertig gelesen, kurz ferngesehen und mich von dem Schnurren der schwarzen Katze beruhigen lassen.</p>
<p>Ich drehe das Licht ab, alle haben sich bereits auf ihren Schlafplatz gelegt und alle schlafen fest, nur ich nicht. Mir wird klar, dass mich alle Sinne bis jetzt betrogen haben, mir vorgegaukelt haben, wie bekannt doch alles ist; ein Organ jedoch, ist nun ehrlich zu mir und sagt, dass ich hier schon lange nicht mehr wohne, nicht schlafe und wie fremd doch alles geworden ist. Ich höre ein glucksen in der Heizung und stehe auf um sie abzudrehen, aber sie ist kalt. Aus dem Badezimmer, welches gegenüber von meinem Zimmer liegt, höre ich ein eigenartiges Tropfen. Und da, ein Ticken, ein Ticken &#8211; ich habe doch alle tickenden Uhren weggeräumt, ich bin es nicht gewohnt mit tickenden Uhren zu schlafen. Ich wälze mich im Bett und sage zu  mir, einfach nicht auf die Geräusche zu hören und plötzlich merke ich, wie alles in mir erstarrt. Ein Knarren ist draußen zu hören, eindeutig, es waren zwei Schritte, aber keiner ist hier, nur ich und zwei Katzen und ihre Sanftpfötchen verursachen nur das Geräusch von Anpirschen. Ich bleibe diesmal im Bett, bewege mich nicht und kralle mich an der Bettdecke fest und nach fünf Minuten lasse ich mich wieder in die weiche Matratze sinken. Ich habe seit fünf Minuten nichts mehr gehört.</p>
<p>Stundenlang wälze ich mich hin und her, immer wieder erschrecke ich vor den geheimnisvollen Geräuschen, von denen ich nie gedacht habe, wie fremd sie mir geworden sind. Selten verging eine Nacht so langsam, wie die heutige und doch hat sie, irgendwann, den Morgen erreicht. Sie schwindet von meinem Fenster, der Tag lässt Licht in mein Zimmer und endlich, endlich kann ich schlafen. Ich drehe mich auf den Rücken, strecke meinen verkrampften Rücken von der Nacht aus, lasse mich verwöhnen von der weichen Decke. Die schwarze Katze hat sich wieder zu mir gesellt und tastet mit ihren Pfötchen den Überzug ab. Endlich fühle ich mich sicher, endlich kann ich meine Sinne wieder kombinieren und muss mich nicht nur auf mein Hören konzentrieren und dann, abermals ein Geräusch, dass ich nicht mit meinen Augen zuordnen kann, nichts bewegt sich, die Katze ist aufgestanden und schaut aus dem Fenster, nichts hätte ein Geräusch machen können, aber doch ist es deutlich zu hören. Ich rapple mich auf, falle aus dem Bett, ziehe mir schnell was an und renne hinunter, denn es hat an der Tür geläutet.</p>
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		<title>Musik und Blogschreiben</title>
		<link>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/02/03/musik-und-blogschreiben/</link>
		<comments>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/02/03/musik-und-blogschreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 21:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich als Protagonist]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich höre Lounge-Musik. Sie begleitet mich oft während ich schreibe. Jeder Mensch hat seine eigene Musik, die seine Sprache unterstützt, es ihm leichter macht zu schreiben. Die Finger tippen dann ganz von alleine, schnell und zügig, so als wenn ich den Text schon längst durchdacht, jedes Wort schon längst bestimmt hätte. Hab ich das tatsächlich? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=92&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich höre Lounge-Musik. Sie begleitet mich oft während ich schreibe. Jeder Mensch hat seine eigene Musik, die seine Sprache unterstützt, es ihm leichter macht zu schreiben. Die Finger tippen dann ganz von alleine, schnell und zügig, so als wenn ich den Text schon längst durchdacht, jedes Wort schon längst bestimmt hätte. Hab ich das tatsächlich? Oder tippen sie wirklich ganz von alleine&#8230;?</p>
<p>Es gibt Musik, die spricht mit der Sprache, sie erleichtert mir das Schreiben ungemein und sie ermöglicht es mir an nichts anderes zu denken, als an meinen Versuch etwas niederzuschreiben. Meine Musikrichtungen, um die Gedanken spielender in Worte zu kleiden, sind Lounge, Jazz oder Klassik. Ich weiß nicht warum, auch bin ich nicht damit groß geworden, weder gewohnt (nagut mittlerweile schon), noch absichtlich angewöhnt. Es fiel mir eines Tages auf, und ich denke, dass viele Menschen die gleiche Musik brauchen, um flüssiger zu schreiben. Musikrichtungen als Konzentrationsspritze,&#8230;, sozusagen.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Störenfriede; diese Musikrichtungen machen einen regelrecht wahnsinnig und bei bestem Willen kann ich mich dann nicht konzentrieren. Grob zusammengefasst ist das bei mir die Musik, die im Radio dahinklempert (&#8230;seit Jahren immer das Gleiche). Kaum höre ich die Klänge von diesen Massensendestationen, bin ich genervt; als ob jeder Note mir eine Schups geben möchte, damit ich ja nicht auf meinem Stuhl sitzen bleiben kann ( &#8211; das soll nicht unbedingt heißen, dass sie mich zum Tanzen animieren).</p>
<p>Meine Finger, mein Geist, brauchen eben Jazz; keine Liedtexte, die vor Kreativitätsmangel strotzen, keine fünfzig wiederkehrenden Takte, die kaum eine Oktav ausfüllen. Aber wie gesagt, jede braucht seine eigenen begleitenden Noten zum verbalisieren seiner Gedanken.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wortbeitrag.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wortbeitrag.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wortbeitrag.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wortbeitrag.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wortbeitrag.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wortbeitrag.wordpress.com/92/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=92&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fromms Beispiel Adolf Hitler</title>
		<link>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/29/fromms-beispiel-adolf-hitler/</link>
		<comments>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/29/fromms-beispiel-adolf-hitler/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 00:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie, Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Alois Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Destruktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fromm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitlers Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Klara Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nekrophilie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wortbeitrag.wordpress.com/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Die Lebensgeschichte Adolf Hitlers
Ohne den genauen Inhalt von Fromms Buch wiederzugeben, so doch ein paar Eckpfeiler aus seinem Leben. Die Quellen, die Fromm herangezogen hat sind: 

B.F. Smith (1967): Adolf Hitler, His Family, Childhood and Youth,
W. Maser (1971): Adolf Hitler, Legende, Mythos, Wirklichkeit,
A. Kubizek (1953): Adolf Hitler, Mein Jugendfreund,
A. Hitler (1925/26): Mein Kampf.

Hitlers Eltern Alois [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=65&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h3>Die Lebensgeschichte Adolf Hitlers</h3>
<p>Ohne den genauen Inhalt von Fromms Buch wiederzugeben, so doch ein paar Eckpfeiler aus seinem Leben. Die Quellen, die Fromm herangezogen hat sind: </p>
<ul>
<li>B.F. Smith (1967): <em>Adolf Hitler, His Family, Childhood and Youth</em>,</li>
<li>W. Maser (1971): <em>Adolf Hitler, Legende, Mythos, Wirklichkeit</em>,</li>
<li>A. Kubizek (1953): <em>Adolf Hitler, Mein Jugendfreund</em>,</li>
<li>A. Hitler (1925/26): <em>Mein Kampf</em>.</li>
</ul>
<h4>Hitlers Eltern Alois und Klara</h4>
<p><strong>Alois Hitler</strong>, geboren als uneheliches Kind mit dem Namen Schicklgruber (nach seiner Mutter), gelangte mittels eigener Kraft und Disziplin zu Erfolg als Beamter im österreich-ungarischen Zolldienst. Schließlich stieg er zur Stellung eines Oberoffizials auf und erlangte so trotz bäuerlicher Herkunft zu einer angesehenen Stellung im Bürgertum. Er war ein sparsamer Mann und genoss es stets mehrere Frauen (sexuell) zu lieben und hatte Interesse an der Bienenzucht. Er war zwar streng in seiner Erziehung (was zu dieser Zeit nicht unüblich war), aber keineswegs ein Tyrann (wie er oft dargestellt wird) und war im Großen und Ganzen einer der das Leben genoss, aber das mit Disziplin.</p>
<p><strong>Klara Hitler</strong>, Alois&#8217; Nichte und Frau, war eine freundliche und liebenswürdige Person, die immer mit vorzüglichster Genauigkeit den Haushalt führte. Sie war zwar gekennzeichnet durch die Schicksalsschläge (sie verlor Geschwister und ihre eigenen Kinder aufgrund deren schwachen Konstitution), kümmerte sich jedoch immer behutsam um die Kinder aus erste Ehe Alois&#8217; und ihre eigenen.</p>
<h4>Hitler als Kind</h4>
<p>Adolf genoss bis zu seinem fünften Lebensjahr die volle Liebe seiner Mutter und durfte alles was er wollte. Im Kleinkindalter zeigte er, dass er die Mutter beherrschte, indem er mit Wutanfällen alles bekam, was er wollte. Als Adolf fünf war, bekam er einen Bruder, und wie zu erwarten, ist dies für alle Kinder, die zuerst alleine die Mutterliebe haben, immer eine Veränderung, wenn sie diese plötzlich teilen müssen. Hitler war jedoch lt. Quellen nicht eifersüchtig auf seinen Bruder und freute sich sogar auf ihn. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt sein Vater ein Jahr lang in Linz und die Familie blieb wegen des Neugeborenen in Passau. Hitler konnte so tagtäglich mit seinen Freunden Kriegsspiele führen und genoss seine Freiheiten in dem Jahr als sein Bruder geboren wurde.</p>
<p>Eine größere Veränderung muss der Umzug nach Hafeld bei Lambach gewesen sein, als sein Vater in Ruhestand ging. Adolf kam ins Schulalter und lernte erstmals Disziplin und Freiheitseinengung kennen. Täglich ging er zu Fuß in die Dorfschule in Fischlam bei Hafeld, wo er sich (zumindest wirkte es so) gut einfügte und gute Noten schrieb. Nachwievor waren für Hitler die Soldatenspiele, in denen er seine Freunde neue Taktiken erklären konnte, äußerst wichtig und waren zu dem Zeitpunkt die Abwechslung zu seinem disziplinierten Schulleben geworden. <span id="more-65"></span></p>
<p>Die Familie zog ein weiteres mal um, nachdem der älteste Sohn zum Ärger von Alois Hitler die Familie mit vierzehn verließ, und zwar nach Lambach. Adolf ging nun in die Volksschule in Lambach und abermals scheint es, dass Adolf Auseinandersetzungen mit seinem mürrischen Vater zu vermieden wusste und in seine Kampfspiele flüchtete. 1898, ein weiterer Umzug nach Leonding bei Linz &#8211; Alois Hitler fühlte sich wohl in seiner neuen Umgebung und Adolf viel die Volksschule leicht und schien gut mit seiner Fähigkeit sich anzupassen und so ein genügendes Maß an Freiheit zu erhalten zurechtzukommen. </p>
<h4>Hitler als Jugendlicher</h4>
<p>Adolfs Volksschulleistungen sollten nicht bleiben. Die Disziplin, die er als Kind gezeigt hatte, reichte nun nicht mehr aus, um dementsprechend seine Freiheit dafür zu bekommen. Sein Vater wollte, dass er ein Staatsbeamter wurde, was völlig gegen die Vorstellungen von Adolf war, der Künstler werden wollte. Seine Noten sanken drastisch, sodass er gleich das erste Jahr wiederholen und nach drei Jahren die Schule wechseln musste und sein demonstratives Verhalten, dass er die Realschule missbilligte ging sogar soweit, dass er im betrunkenen Zustand sein Zeugnis als Toilettenpapier (durch 2 Quellen bestätigt) benutzte. [Die Aussage Fromms, dass er so seinen ganzen Hass kundgab, ist meiner Meinung nach übertrieben. Hitler war jung, in der Pubertät und betrunken. Wäre aus Hitler nicht der Mann geworden, der er wurde, hätte man diese Handlung wohl als "Jugendunsinn" betrachtet.]  </p>
<p>Zu berücksichtigen ist jedoch eine gravierende Tatsache: Hitler war in den ländlichen Volksschulen intelligenter als der Durchschnitt und wusste mit seiner angeborenen Rhetorik, die Kinder zu überzeugen und zu lenken. Es war für ihn somit keine große Mühe die guten Noten zu halten. In der Realschule in Linz und später dann in der Staatsoberrealschule in Steyr war er einem anderen, besser gebildeten Publikum ausgesetzt. Seine soziale Herkunft war nicht abgehobener, als die der anderen Schüler; er hätte sich somit tatsächlich anstrengen müssen, was ihm einfach nicht die Mühe wert war, noch dazu wurde sein Wunsch Künstler zu werden nicht akzeptiert.</p>
<p>Bis jetzt, könnte man sagen, war Hitler ein etwas überpubertierender Junge, der einfach keine Lust hatte, dass zu tun, was ihm angesagt wurde. In einer Hinsicht unterschied er sich jedoch maßgeblich von den anderen Jungen: Nachwievor waren die Kriegsspiele, in denen er das Kommando vorgab, seine Welt, in die er sich immer mehr zurückzog und für ihn auch Mittelpunkt seines jungen Lebens war. Diese Spiele sind für einen Jungen im Alter von um zehn Jahren durchaus normal, jedoch in der Oberrealschule sehr ungewöhnlich (siehe Fromm, 430). Scheinbar konnte nur so Hitler seinen narzisstischen Charakter bestätigt sehen, nachdem er sonst scheiterte. Die zweite Welt in der er sich &#8222;versteckte&#8220; waren die Karl Mai Bücher, die er bis zu seinem Ende gern gelesen hat.</p>
<p>Der Tod seines Vaters mit vierzehn Jahren, schien ihn nicht sehr mitzunehmen. In &#8222;Mein Kampf&#8220; beschrieb Hitler, dass sein tyrannischer Vater die Schuld am Versagen in der Schule hatte; jedoch war er weder befreit, noch glücklich, dass sein Vater gestorben war. Meiner Meinung nach, ist dies nicht unüblich für Kinder, die keine innige Beziehung mit ihren Eltern haben. Einerseits geht ihnen der nun fehlende Elternteil nicht ab, andererseits freuen sie sich auch nicht besonders; Alois war doch sein Vater und aus der Lebensgeschichte herauszusehen, war er zwar streng, aber nie unfair oder brutal.</p>
<p>Zwei Punkte gehören hier herausgehoben: Erstens war Hitler von klein auf verwöhnt. Seine Mutter erledigte seine Sachen (Kleider etc.) bis ins Studentenalter; des Weiteren war seine Mutter ihm nicht gewachsen, und Adolf wusste sie zu lenken. Vom Charakter her, war er ein narzisstischer Typ mit einer außergewöhnlichen Rhetorik, der sich weder in der Schule noch im Elternhaus bestätigt sah und nur in seiner eigenen Welt die Umschmeichelungen erhielt, wie bspw. in den Kampfspielen. Zweitens, war Hitler (wie noch später zu lesen sein wird) weder geneigt sich weiterzubilden, noch sich unnötig anzustrengen und er lernte nicht Verantwortung zu übernehmen (oder er wollte es nicht lernen).</p>
<h4>Die Jahre in Wien (1907-13) und München (bis 1918)</h4>
<p>In Wien hatte er den Wunsch ein großer Maler oder Architekt zu werden, scheiterte aber unentwegt irgendwo aufgenommen zu werden. Hitler hat nie die Schuld am Versagen bei sich gesucht, sondern lebte die Jahre ziellos dahin und hielt sich mit Unterhaltszahlungen von seiner Mutter über Wasser, bis er schließlich kein Geld mehr hatte und 1909 im Obdachlosenasyl landete. Seine Situation besserte sich, nachdem er den Landstreicher Hanisch kennenlernte und sich mit kleinen Zeichnungen, die sie verkauften und sich die Ausbeute teilten, und sich so einen Platz im Männerheim verschaffte. Dort konnte er abermals seinem Narzissmus entsprechend leben, denn sein Charakter wurde trotz des tiefen Abstiegs, den er hinter sich hatte, nie gebrochen. (Ich meine damit, dass Hitler, obwohl er als Unterstandsloser unterwegs war, nicht einsah, dass Disziplin und Bildung ihn aus dieser Misere heraushelfen hätte können.) Er bekam seine Zuhörerschaft zurück, Leute, die ihm, wie im Kindesalter, intellektuell nicht überlegen waren.</p>
<p>Nachdem er auch in München nicht auf die Kunstakademie zugelassen wurde und seine Verkäufe mit den kleinen Malereien in Deutschland auch nicht zu gut liefen, war der erste Weltkrieg für Hitler, wie der Wink des Himmels. Adolf Hitler war ein pflichtbewusster Soldat und genoss die Achtung seiner Vorgesetzten. Er fand endlich das Element in dem er gut war. Dementsprechend bildete sich sein Hass an alle, die Schuld daran waren, dass der Krieg beendet wurde. Der Sieg der Revolutionäre und noch schlimmer die jüdischen Anführer des Münchener Putsches waren die Gesichter seines Rachfeldzugs, der nur dadurch befriedigt werden konnte, in dem alle vernichtet werden würden. Hier begann lt. Fromm die Destruktivität Hitlers eine klare Gestalt anzunehmen &#8211; Adolf Hitler wusste nun sein Leben zu erfüllen gepaart mit seinem rhetorischen und strategischen Talent.</p>
<h3>Interpretation</h3>
<p>Fromm nahm das Beispiel Adolf Hitler her, um seine Theorie des Charakters und der Destruktivität des Menschen zu bestätigen (siehe hierzu Artikel &#8222;<a href="http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/17/anatomie-der-menschlichen-destruktivitat/">Anatomie der menschlichen Destruktivität</a>&#8220; im Besonderen &#8222;Fromms Arten der Aggression&#8220;). In folgenden Punkten gebe ich ihm recht: </p>
<ol>
<li>Hitler hatte einen angeborenen außergewöhnlich ausgeprägten narzisstischen Charakter. Seine Beziehung zu anderen Menschen, so auch zu seiner Familie, war insoweit begrenzt, als sie ihn bestätigten; d.h. er hat zu keinem (und auch später in seinen Beziehungen zu Frauen) ein liebevolles, freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Hitlers Freunde, wie Kubizek sein Jugendfreund in Wien, schrieben später in Büchern, dass Freundschaft mit Hitler immer mit Bewunderung seiner Person verbunden war.</li>
<li>Er war ein gelangweilter Mensch, der nicht wusste, wie er sich Unterhaltung suchen sollte; erst nachdem ihn alles in den Weg gelegt wurde (durch den ersten Weltkrieg), steigerte er sich in seinen Hass hinein. [Ich füge hier noch hinzu, dass Hitler stets mit außergewöhnlich kindischem Trotz reagierte, wenn man ihm seine Lebensunterhaltung wegnahm, so wie die Kriegsspiele in seiner Kindheit und Jugend. Hitler war zwar älter, verhielt sich aber nach dem ersten Weltkrieg keineswegs erwachsener. Er baute Gräuel gegen diejenigen auf, die ihm seine Kriegsspielereien wegnahmen.]</li>
<li>Fromm beschrieb in seinem Buch, dass Menschen nach Orientierung streben. Je stärker Dinge, Ideen oder andere Menschen fähig sind, ihnen diese zu geben, desto mehr lassen sie sich von der Idee oder dem Menschen beherrschen, da sie ihnen Führung geben. Hitler war ein außergewöhnlicher Rhetoriker. Hitler war fähig, vielen Orientierungslosen einen Weg zu geben. Dies war der Grund (lt. Fromm), warum so viele Menschen sich Hitler angeschlossen haben, oder zumindest ihm nicht widersprachen. [Meine Zugabe: Hitlers Rhetorik war nicht nur gekennzeichnet durch eine starke Überzeugungskraft, sondern auch in der Härte seiner Aussagen. Er gab den Revolutionären und den Putschanhängern nicht nur die Schuld und war wütend auf sie; er sagte offen, man solle sie alle vernichten (und dies war noch einer der harmlosesten Aussprüche und Ideen Hitlers). Er sagte alles mit solcher Überzeugungskraft und harter Grausamkeit, dass Menschen davon fasziniert waren, mit welcher Klarlinigkeit er sein Ziel verfolgte.]</li>
<li>Nebenbei bemerkt, verbarg Hitler sein Fehlen an Bildung, indem er sämtliche Sachen, die er aufschnappte, als Zitate wiedergab. Viele Quellen bestätigen, dass Hitler ein hervorragendes Gedächtnis besaß und bspw. Verse aus der Bibel wortgenau zitieren konnte.</li>
<li>Sein Narzissmus konnte später als er an die Macht kam, nur insofern befriedigt werden, dass für jeder seiner Niederlagen &#8222;Hekatomben&#8220; von Menschen (Fromm, 449) sterben mussten.</li>
</ol>
<h4>Kritik</h4>
<p>Ließt man Hitlers Biografie und sieht man seine eigene Gesellschaft an, so ist man eigentlich verwundert, dass es nicht mehr &#8222;Hitlers&#8220; auf der Welt gibt. Seine Kindheit und Jugend, hiermit meine ich jetzt rein seine Umgebung, die er miterlebte, waren nicht ungewöhnlich für ein Kind zu dieser Zeit und auch noch heute. Strenge Väter gab es und gibt es zuhauf; verwöhnte Kinder, die plötzlich in eine Disziplin erfordernde Umgebung kommen, gibt es noch mehr und Protesthandlungen von Kindern in der Pubertät sind auch nichts neues. Einzig seine Liebe zu Kriegsspielen ist auffallend, doch auch diese <em>könnte</em> man als ein &#8222;ungewöhnliches Hobby&#8220; beschwichtigen.</p>
<p>Das Fromm Hitler als Beispiel herangezogen hat ist bei der Betrachtung von Hitlers Lebenslauf überraschend. Keine großen Traumas und eigentlich auch keine ungewöhnliche Kindheit. Selbst der Charakter von Hitler, dass er eine gelangweilte Persönlichkeit war, die keinerlei Ziele verfolgte, ist nicht einzigartig oder ungewöhnlich bei Jugendlichen. Das Hitler zwar ein destruktives Wesen hatte, will und kann ich nicht bestreiten, aber ich möchte hier noch zwei weitere Punkte erarbeiten, die ich als zu wenig erörtert in Fromms Buch empfinde.</p>
<p>Erstens war Hitlers ein Typ, der <em>den widerstandslosesten Weg</em> suchte, d.h. er passte sich nur insoweit an, wie es nötig war, um die eigentlich dominierende Hälfte in seinem Ich befriedigen zu können. Im Kindheitsalter war dies mit wenig Aufwand noch möglich. Je älter er wurde und je weniger seine Noten für sein wahres Ziel zählten, desto weniger war er daran interessiert, irgendwelche Leistungen zu bringen. Und wie er es gewohnt war, reagierte er mit Trotz, indem er alles kategorisch ablehnte, ohne seine Optionen zu erörtern. Auch im ersten Weltkrieg wird der Anpassungstyp abermals bestätigt, indem er mit äußerster Gehorsamkeit sich sein Lob erkaufte.</p>
<p>Der zweite Punkt, der aus Fromms Buch deutlich herausgelesen werden kann, ist, dass Adolf Hitler stets <em>den anderen die Schuld gab</em>. Sein Buch „Mein Kampf“ ist nicht nur Propagandamaterial, sondern auch eine Beschuldigung an all jene, die sein Leben verändert haben. Sein Vater war Schuld, dass er in der Schule nicht gut war, die Universitäten, weil sie sein Talent nicht sahen, die Bettler, weil sie ihm im Weg lagen, die Juden, die Revolutionäre, die Völker etc.. Hitler entwickelte sich nie, nicht seine Persönlichkeit und nicht seinen Intellekt. Es wirkt als ob seine Bildung nie über die Karl Mai Bücher hinaus ging und sich nur zum Überleben das notwendige Wissen aneignete (wie das Aufsagen von Zitaten um in Gesellschaft gebildet zu wirken). Ohne Bildung, war er nie fähig, sich selbst als Person zu betrachten und sich Fehler einzugestehen.</p>
<p>Hinzuzufügen ist hier noch, dass Hitler nie bei Angriffen, Ermordungen oder andere grausamen Anordnungen, die er gab, dabei war. Er hat zwar Bilder davon gesehen, hielt sich aber von den wirklichen Ereignissen fern. Er sorgte somit auch dafür, dass er nie mit seinen Entscheidungen, die er traf konfrontiert wurde. Sondern betrachtete immer nur das Nachhinein und konnte so die Toten selbst beschuldigen. (Fromm, 451) </p>
<p>Ich möchte hier zwei Thesen aufstellen, wobei die eine Fromm bestätigt und die andere nicht:</p>
<p>Ersten These: Die geschichtlichen Umstände (erster Weltkrieg etc.) ermöglichten es ihm (genauer lt. Fromm seinem Charakter), sich soweit zu entfalten, dass ein &#8222;Hitler&#8220; zu dieser Zeit entstehen konnte und das (momentan) sämtliche Menschen mit ähnlichen Charakterzügen gar nicht die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeit, eine enorme Destruktivität zu entwickeln, zu offenbaren. D.h. Hitlers Charakter suchte seinen Weg durch das Leben, bis er endlich sich völlig frei entfalten konnte. Die historischen Umstände ermöglichten es Hitlers charakterlich destruktive Potenz vollkommen auszuleben.</p>
<p>Zweite These: Der angeborene Teil des Menschen (Fromm sieht nur den Charakter in seinen Eigenschaften als mitgegeben) ist doch wesentlich stärker, als der Einfluss seiner Umgebung. Hitler hatte keine wesentlichen Traumas in seiner Kindheit, und auch keine unliebevolle Mutter, dennoch nahm er die erste Gelegenheit (Ende ersten Weltkrieg) war, einen maßlosen Hass gegen alle Widersetzer zu entwickeln &#8211; ein Rachefeldzug, wie man ihn aus Moby Dick kennt. Hitler hätte in jedem Fall sich seiner Destruktivität hingegeben und sich, wenn nicht im Krieg, anderwärtig grausamen Taten getätigt. Für diese These spricht, dass Hitler von klein auf sich nie einer echten Freundlichkeit hingegeben hat, obwohl er keine so schlimme Umgebung hatte und sich durchaus Liebe, Zuneigung und Freundschaft hätte holen können. Kindheiten anderer Menschen enthalten wesentlich drastischere Ereignisse und dennoch entwickeln sich diese Kinder nicht zu schwer destruktiven Charakteren. Der angeborene Teil im Menschen muss daher wesentlich stärker ausgeprägt sein, als nach Fromms Theorie.</p>
<p>Ich sehe mich nicht befähigt zu urteilen, ob erste oder zweite These am Beispiel Hitlers bestätigt wird. Beide liefern gute Argumente und es bedarf eine weiteren Diskussion, um vielleicht sich einer These anzunähern. </p>
<p>Fromm, Erich. Anatomie der menschlichen Destruktivität. Rowohlt Tb., 2006. ISBN-13: 978-3499170522.</p>
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		<title>Warum Tee?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 16:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich als Protagonist]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ganzes Jahr habe ich es versucht&#8230;, ein ganzes Jahr. Kaffee schmeckt mir einfach nicht. Er riecht gut, sieht schmackhaft aus und selbst jemandem einen Kuss zu geben, der gerade Kaffee getrunken hat, erinnert einen an eine frische kubanische Zigarre. Viele Sorten habe ich ausprobiert, und auch viele Zubereitungsarten (wobei &#8222;ein Latte&#8220; meines Erachtens wohl [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=71&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ein ganzes Jahr habe ich es versucht&#8230;, ein ganzes Jahr. Kaffee schmeckt mir einfach nicht. Er riecht gut, sieht schmackhaft aus und selbst jemandem einen Kuss zu geben, der gerade Kaffee getrunken hat, erinnert einen an eine frische kubanische Zigarre. Viele Sorten habe ich ausprobiert, und auch viele Zubereitungsarten (wobei &#8222;ein Latte&#8220; meines Erachtens wohl kaum mehr den Namen &#8222;Kaffee&#8220; tragen darf) &#8211; aber dennoch, dieser bittere Abgang, der meinen Gesichtausdruck bei noch so großer Zurückhaltung zu einer Grimasse verzerren lässt.</p>
<p>Und dann Tee&#8230;, ich liebe Tee. All die Sorten schmecken so unterschiedlich. Und sie können eines bei mir bewirken, dass kein Kaffee bis jetzt geschafft hat &#8211; eine kuschelige, warme und geborgene Atmosphäre. Durch Irish Breakfast, weiß ich das Morgen ist, durch Früchte, dass ich putze, durch Assam, dass ich mir heute was anderes gönne und durch Rooibos, dass es Abend wird und ich ein Buch lese oder wie jetzt einen Artikel schreibe.</p>
<p>Die Kaffeetrinker, die Mischtrinker und die Teetrinker &#8211; ich bin letzteres und nun macht es mir auch nichts mehr aus; mag Kaffee noch so gut riechen, so bleibt er mir nur als Geruch eine Wonne und nicht als Getränk.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wortbeitrag.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wortbeitrag.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wortbeitrag.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wortbeitrag.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wortbeitrag.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wortbeitrag.wordpress.com/71/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=71&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kurzdiskussion Fromm vs. Lorenz &#8211; unterschiedlichen Ansichten</title>
		<link>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/23/kurzdiskussion-fromm-vs-lorenz-die-unterschiedlichen-ansichten/</link>
		<comments>http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/23/kurzdiskussion-fromm-vs-lorenz-die-unterschiedlichen-ansichten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 13:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blanque</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie, Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Destruktivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Sadismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Eintrag ist eine Besprechung von Fromms Buch &#8222;Anatomie der menschlichen Destruktivität&#8220; in dem er zu großen Teilen das Buch von Lorenz &#8222;Das sogenannte Böse&#8220; kritisiert und Lorenz als Person und als Vertreter der Trieblehre nicht in der Welt der Psychologie des Menschen akzeptiert. Diese bescheidene Analyse soll einerseits Allgemein erfolgen und andererseits an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wortbeitrag.wordpress.com&blog=2334394&post=64&subd=wortbeitrag&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der folgende Eintrag ist eine Besprechung von Fromms Buch &#8222;Anatomie der menschlichen Destruktivität&#8220; in dem er zu großen Teilen das Buch von Lorenz &#8222;Das sogenannte Böse&#8220; kritisiert und Lorenz als Person und als Vertreter der Trieblehre nicht in der Welt der Psychologie des Menschen akzeptiert. Diese bescheidene Analyse soll einerseits Allgemein erfolgen und andererseits an einer von Fromms wichtigsten Elementen seiner These, nämlich, wie er den Begriff Charakter versteht.</p>
<h3>Allgemeiner Diskurs</h3>
<p>Fromms Kritik an Lorenz beruht einerseits auf der Tatsache, dass Lorenz ein Verhaltensforscher der Tierwelt ist und nicht den Menschen als eigentliches Untersuchungsobjekt &#8222;unter seinem Mikroskop&#8220; hat und andererseits, dass Lorenz zu &#8222;salopp&#8220; mit seiner Thesenerstellung vorgeht, indem er [tatsächlich] keine Literatur verwendet, um seine Thesen zu untermauern, und, dass er zu rasche Schlussfolgerungen [auch wenn sie vielleicht stimmen mögen] zieht, ohne [wie es scheint] eine wissenschaftliche Methodik dabei zu verwenden. Ein weiterer Punkt von Fromm ist, dass Lorenz&#8217; Wahl der Tiere (eben hpts. Fische und Gänse) eher Arten sind, die, evolutionär gesehen, weiter vom Menschen entfernt sind als bspw. Affen und daher seine Folgerungen nur vage Annäherungen sein können und keine fundierten Beweise.</p>
<p>Konrad Lorenz hat sich der Verhaltungsforschung hingegeben und demzufolge ist er ein Forscher der stets den induktiven Weg der Methodik wählen wird &#8211; was er auch in seinem Buch angibt. D.h. seine Bekennung zu der eben erwähnten Disziplin erfordert von sich aus Induktion. In der Hinsicht, geht Lorenz keineswegs unachtsam vor, sondern führt viele Beispiele von aggressivem Verhalten bei Tieren an [auch wenn man hier das Argument bringen könnte, dass die aufgezählten Beispiele zu wenige sind, um Thesen aufstellen zu können]. Gegenteiliges ist bei den Beispielen von Aggressivität bei Menschen zu finden; diese Exempel scheinen weder gut ausgewählt noch ausreichend beobachtet worden zu sein. Worin ich also Fromm durchwegs recht gebe, ist, dass Lorenz zwar in seinem Gebiet sehr versiert ist, sein Induzieren aber dann vorschnell durchführt und die Äquivalent-Beispiele vom Menschen nie hundertprozentig passend erscheinen. <span id="more-64"></span></p>
<p>Noch kurz zurück zur unterschiedlichen Methodik der beiden Autoren: Es wurde bereits festgestellt, dass Lorenz den induktiven Weg wählt. Fromm, hingegen, falsifiziert seine Annahme mittels deduktiver Methode und wählt in einem zweiten, separaten Schritt seine Disziplin (Psychoanalyse) erst nachdem er sämtliche anderen Fachrichtungen disqualifiziert hat aus. Fromm geht also seine Arbeit sehr analytisch und beinahe überkorrekt (beachtet man, wieviele Fachgebiete er berücksichtigt hat) vor. Manchmal glaubt man sogar herauslesen zu können, dass er dem Literaturmangel in Lorenz&#8217; Werk zum Trotz, das seinige mit besonders liebevoller, penibler Genauigkeit erarbeitet hat &#8211; dies ist aber eine sehr subjektiv, empfundene Spekulation, die keinerlei Beweisen unterliegt.</p>
<p>Zum Schluss des Allgemeinen Teils möchte ich noch andeuten, dass das Buch &#8222;Das sogenannte Böse&#8220; sehr auf die Bevölkerung in den 1960er Jahren zugeschnitten ist und der breiten Bevölkerung den Zugang zum Darwinismus (wie viele andere Werke auch) eröffnen wollte; ein Weg sich selbst zu finden indem man versteht woher man (evolutionär gesehen) stammt. Man sollte das Buch daher stärker &#8222;populär-wissenschaftlich&#8220; sehen, als eine rein wissenschaftliche Arbeit, die der breiten Bevölkerung wahrscheinlich &#8222;zu trocken&#8220; wäre und dies induziert einen gewissen Mangel an streng-wissenschaftlichen Vorgehensweisen.</p>
<h3>Der Begriff Charakter</h3>
<p>Fromm definiert den Begriff Charakter folgendermaßen: Der Charakter des Menschen ist der Ersatz für den verlorenen gegangenen Trieb. Er ist Wegweiser in zweierlei Hinsicht eines jeden Menschen: Einerseits ist er das Element, dass auf seine Umgebung eben forsch, liebevoll, aggressiv, geduldig oder wie auch immer reagiert und andererseits &#8222;<em>motiviert</em> [er] <em>das Verhalten je nach seinen dominierenden Zielen</em>&#8222;(Fromm, 284). <em>Der Charakter ist des Menschen Schicksal</em> (Fromm, 284), aber die Umgebung, die Ereignisse, die einen Menschen während seinem Leben ereilen, formen den Menschen. D.h. wird einem Sadisten, nie die Möglichkeit gegeben, diesen Zug seines Charakters herauszubilden, so werden andere Teile des Charakters (z.B. Liebenswürde) stärker aktiviert und dominieren so im Menschen.</p>
<p>Lorenz wie auch Fromm sehen somit den Ursprung von Aggressivität in einer angeborenen Sache. Bei Lorenz ist der Aggressionstrieb dafür verantwortlich; Fromm argumentiert jedoch, dass der Mensch seine Aggression nicht kontrollieren kann, indem er seine Triebe versteht, sondern dass die Fähigkeit, dass der Mensch eben verstehen kann, sich selbst erkennen kann, daran Schuld ist, dass der Mensch teilweise Triebe verloren hat. Die destruktive Aggression kann somit nicht in den Trieben liegen, da diese nie so gestaltet wären, ihre eigene Art auszuschalten, sondern muss in etwas Menschen eigenes liegen &#8211; dem (in den Genen liegenden) Charakter, der zu sadistischem, nekrophilem also destruktivem Verhalten führt.</p>
<p>Fromm wie Lorenz geben somit beide an, dass in den Genen tragende Elemente die Aggression inne haben. Was Lorenz jedoch nicht bedacht hat, war, dass mit seiner Theorie zwar &#8222;Aggression&#8220; erklärt werden kann, nicht jedoch &#8222;destruktive Aggression&#8220;, die Menschen zu den absonderlichsten Verhaltensformen treibt (ein sehr hartes Beispiel wäre hierfür der Geschlechtsverkehr mit Verstorbenen).</p>
<p>Siehe auch Rezensionen &#8222;<a href="http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/17/anatomie-der-menschlichen-destruktivitat/">Anatomie der menschlichen Destruktivität</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://wortbeitrag.wordpress.com/2008/01/21/das-sogenannte-bose/">Das sogenannte Böse</a>&#8222;.</p>
<p>Fromm, Erich. Anatomie der menschlichen Destruktivität. Rowohlt Tb., 2006. ISBN-13: 978-3499170522.</p>
<p>Lorenz, Konrad. Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression. Dtv, 1998. ISBN-13: 978-3423330176. (Text bezieht sich auf eine ältere Ausgabe des Buches aus dem Jahre 1985.)</p>
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