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Archiv für die Kategorie ‘Griechische Mythologie

III – Geschichte der griechischen Mythologie

mit 8 Kommentaren

Es folgen Geschichten über Halbgötter…

Ödipus

Minotaurus Griechische MythologieLaios (Sohn von Harmonia, Tochter von Ares und Aphrodite, und dem Menschen Kadmos, Sohn von Agenor aus Palästina) wurde vorausgesagt, dass sein Sohn ihn umbringen und die eigene Mutter heiraten werde, und so wurde Laios’ Sohn Ödipus ausgesetzt. Ödipus wurde von einem Hirten erzogen und als er alt genug war, traf er – ohne sein Wissen – seinen eigenen Vater und tötete ihn bei einer Streitigkeit über unklare Vorfahrtsregeln auf der Straße. Daraufhin zog Ödipus nach Theben und befreite diese von dem menschenfressenden Ungeheuer Sphinx, nachdem er ihr Rätsel gelöst hatte: „Was geht erst auf vier, dann auf zwei, dann auf drei Beinen?“ Nach der Befreiung heiratete er die Königin namens Jokaste, welche seine eigene Mutter war.

Als in der Stadt die Pest ausbrach fragte Ödipus das Delphische Orakel um Rat, welches ihm anriet den Mörder Laios zu vertreiben. Der blinde und zweigeschlechtliche Teiresias eröffnete ihm, dass er selbst der Mörder seines Vaters war und er mit seiner Mutter Verkehr führte. Ödipus war außer sich und stach sich mit einer Nadel in die Augen, sodass er erblindete.

Herkules

Herkules entstand aus einer Liebschaft zwischen Zeus und Alkmene (Tochter vom König von Mykene) und wurde bekannt durch seine zwölf mühsamen Arbeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von blanque

Sonntag, 20 Januar 2008 um 18:46

II – Geschichte der griechischen Mythologie

mit einem Kommentar

Aphrodite

Hermes - Griechische MythologieKommen wir zurück zu Aphrodite, die einst aus dem schaumigen Meer geboren wurde und Kind von Zeus war. Obwohl sie verheiratet war mit Hephaistos, konnte sie, ebenso wie ihr Vater, ihre Libido nur kaum im Zaum halten.

Kurzer Exkurs: Wer ist Hephaistos? Kronos (Sohn von Uranus und Mutter Erde, Gäa) hatte mit Rhea nicht nur Zeus als Kind sondern auch diese, die er einst verschluckte (siehe Geschichte der griechischen Mythologie – Teil 1), nämlich Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon. Hephaistos ist Sohn von Hera und ihrem Gatten Zeus, der auch (genau!) ihr Bruder war. Aus der Ehe entsprang auch noch Ares, der Kriegsgott und Hephaistos galt als Schmied.

Zurück zu Aphrodite: Sie verführte unter anderen Hephaistos Bruder Ares und mit Dionysos zeugte sie Priapus, dessen Genital so hässlich war wie der Rest seines Körpers und Antlitzes.

Sie teilte auch das Bett mit Sterblichen, wie z.B. Anchises und gebar Aeneas, der dadurch bekannt war, dass er als einziger Trojaner dem Inferno der Stadt entkam und Rom gründete. Und zu guter letzt erzähl ich noch von dem Verkehr mit Adonis, woraufhin Ares so wütend war, dass er diesen verwandelt als Eber zerrieß.

Hermes

Auch Atlas hat eine Tochter, nämlich Maia und ist Mutter von Hermes; und wie könnte es anders sein – Zeus ist der Vater, auch von Hermes. Hermes, der Götterbote, war hochbegabt, intelligent und daher auch bekannt durch seine Straffälligkeit. Er erfand das Alphabet, die Tonleiter, das Boxen und anderes und hatte zwei Söhne, die seine Begabungen zu gleichen Teilen erbten: Autolykus war Dieb und Daphnis Hirtendichter.

Hermes hatte auch ein Kind mit Aphrodite (seiner Schwester) und diese gebar Hermaphroditus – der Zweigeschlechtliche mit Frauenbrüsten.

Artemis

Hier müssen wir etwas weiter zurück gehen. Ich hoffe man erinnert sich an Kronos, der seinem Vater Uranus das Genital mit der Sichel abschlug. Kronos war ein Titane und hatte 11 Geschwister (also 12 Titanen). Zwei davon hießen Phoibe und Koios und diese zeugten Asteria und Leto. Leto und wer sonst außer Zeus machten dann Artemis und Apollon.

Artemis war anders als ihr Vater Zeus und ihre Halbschwester Aphrodite und bat um Jungfräulichkeit. So wurde sie mit Pfeil und Bogen die jungfräuliche Göttin der Jagd und wurde auch Diana oder Titania genannt (bekannt durch die Figur in Shakespeares Sommernachtstraum).

Hiermit beende ich meinen zweiten Teil der Kurzgeschichte von der Götterwelt und komme das nächste Mal zu den Halbgöttern.

Geschrieben von blanque

Freitag, 11 Januar 2008 um 20:05

I – Geschichten der griechischen Mythologie

mit 4 Kommentaren

Pantheon – griechischer Götterhimmel

Prometheus - Griechische MythologieDie griechische Mythologie ist nichts anderes als eine Ansammlung von vielen Teilgeschichten einer großen Familiensaga (Schwanitz, S. 42). Alles begann mit der von Uranus begangenen Inzest mit seiner Mutter Gäa aus der die Zyklopen und die Titanen entsprangen. Nachdem Uranus die Zyklopen in den Tartarus schmetterte, gab Mutter Erde (Gäa) ihrem Jüngsten eine Sichel mit der er die Manneskraft seiner Vaters abschneiden sollte. Das Genital viel ins Meer und aus diesem wurde Aphrodite (die schaumgeborene Liebesgöttin) geboren.

So bestieg der Jüngste, Kronos, der seine Schwester Rhea heiratete, den Thron. Nachdem auch ihm das selbe Schicksal ereilen sollte, wie das seines Vaters, nämlich von seinen eigenen Kindern entthront zu werden, fraß er all seine Kinder auf. Nur eines brachte Rhea zu seinem Schutz auf die Insel Kreta, nämlich Zeus. Als Zeus erwachsen geworden war, schlich er sich zu seinem Vater und mischte Brechmittel in seinen Ouzo, woraufhin Kronos alle seine Kinder wieder ausspie. Die Folge waren lange Kriege zwischen Vater und Kinder und schließlich konnte die drei Söhne Zeus, Poseidon und Hades ihren Vater töten. Als auch die Titanen die Flucht ergriffen und ihr Anführer Atlas von da an als Strafe den Himmel tragen mußte, teilten sich die drei männlichen Kinder die Welt: Hades bekam die Unterwelt, Zeus das Land und Poseidon das Meer.

Athene

Zeus war nun der neue Herrscher über die Götter und er begann seine Regierung mit der Vergewaltigung der Titanin Metis. Und abermals wurde auch Zeus vorausgesagt, dass sein Kind ihn entthronen wurde und so verhielt sich Zeus nicht anders als seine Väter zuvor und schluckte Metis mit samt dem ungeborenen Kind. Nach einigen Monaten gebar er jedoch, nach einem Anfall von Kopfschmerzen, Athene (die Göttin der Weisheit) aus seinem Kopf.Dass Zeus nicht nur Kinder mit seiner Gattin Hera hatte, ist am Stammbaum der griechischen Götter sehr gut ersichtlich. Jedenfalls gibt es einige Geschichte über die Tricks Zeus’ um sich in das Bett einer anderen zu schleichen.

Dionysos

… war Sohn von Zeus und bekannt durch seine radikalen Charakter und berauschenden Feste. Überall wo er hinkam, machte sich eine manische Stimmung breit und so wurde die Tragödie nach Athen gebracht.

Die Büchse der Pandora

Der Bruder von Atlas, Prometheus, war der Schöpfer der Menschen. Er war es, der Zeus hinterging und den Menschen das Feuer brachte. Zeus erboßt durch diese Tat erschuf die schöne Frau Pandora, der er eine Büchse gab mit allen Plagen der Menschheit. Pandora wurde zu Prometheus’ Bruder Epimetheus geschickt aber Prometheus warnte ihn die Büchse zu öffnen. Als Strafe wurde Prometheus an einen Felsen gebunden und jeden Tag kamen zwei Adler und fraßen an seiner Leber. Prometheus wurde dadurch das Sinnbild des Lichtbringers und des Revolutionärs.

Schwanitz, Dietrich. Bildung. Alles was man wissen muß. Goldmann Verlag, 2002. S. 41-49. ISBN-13: 978-3442151479.

Geschrieben von blanque

Sonntag, 6 Januar 2008 um 16:30

Stammbaum griechische Götter

mit 3 Kommentaren

Nach langer Suche habe ich nun endlich einen verständlichen Stammbaum der griechischen Götter gefunden und in Kürze folgt ein Artikel über die relevantesten Geschichten der griechischen Mythologie:

Stammbaum griechische Götter

Geschichten über griechische Götter und Halbgötter sind in folgenden Beiträgen zu finden:

  1. Geschichte der griechischen Mythologie (Teil I): Pantheon, Büchse der Pandora, Dionysos, Athene, Zeus, Atlas u.a.,
  2. Geschichte der griechischen Mythologie (Teil II): Aphrodite, Hermes, Artemis u.a.,
  3. Geschichte der griechischen Mythologie (Teil III): Ödipus, Herkules, Minotaurus, Labyrinth u.a..

Geschrieben von blanque

Samstag, 22 Dezember 2007 um 20:20