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Arbeitswelt

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Endlich komme ich dazu ein paar Worte zu schreiben und in Kürze meine Artikel über die griechische Mythologie zu verbessern und neue zu verfassen. Aber vorweg, die Begründung: Die Arbeitswelt hat mich nun doch erwischt. Nun, diesmal wurde das Maß der zwanzig Stunden pro Woche überschritten – ein Maß, das einem viel kostet. Die noch verbleibende Zeit der Woche, verbringt man entweder mit ausruhen und ausschnaufen oder mit Dingen, die erledigt werden müssen. Wenig ist da noch Lust und Zeit für etwaiges Freizeitprogramm, welches ich noch vor drei Monaten doch sehr intensiv gelebt hatte.

Tragisch finde ich nur, dass mich die Arbeitswelt zwar hat, aber sie mich gerade einmal 34 Stunden vereinnahmt. Was wird wohl in einem halben Jahr sein, sechzig,…, siebzig Stunden unentwegt ein Büro; die dann noch verbleibenden Stunden verbringe ich dann wirklich nur mehr mit Putzen, Aufräumen und dem Ruhegrant, der Grant, den man sich leisten kann, weil man jetzt Ruhe hat, haben den man hat, weil man weiß, wie kurz diese ist. Wer wünscht sich das? Kein Schwein – also, warum? Die wirtschaftlich treibenden Kräfte bedingen ein Aussaugen vom Faktor Mensch? Na klar, aber wieso? Wir haben die Wirtschaft in der Hand, wir sind diejenigen, die den Knopf vor der Nase haben und ihn abschalten könnten, wann immer wir wollten, und dennoch folgen wir hechelnd den Regeln der Wirtschaft, vergessen, dass wir sie selbst aufgestellt haben. Sicher, kommt jetzt die Frage, ob wir wirklich so leicht den Knopf drücken könnten oder nicht, ob nicht alles zusammenbrechen würden… Möglich, wahrscheinlich, aber nicht sicher! Wir haben nur Angst.

Mehr, wann immer ich wieder dazukomme. Gute Nacht.

Geschrieben von blanque

Sonntag, 13 April 2008 um 22:19

Veröffentlicht in Ich als Protagonist

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