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III – Geschichte der griechischen Mythologie

mit 8 Kommentaren

Es folgen Geschichten über Halbgötter…

Ödipus

Minotaurus Griechische MythologieLaios (Sohn von Harmonia, Tochter von Ares und Aphrodite, und dem Menschen Kadmos, Sohn von Agenor aus Palästina) wurde vorausgesagt, dass sein Sohn ihn umbringen und die eigene Mutter heiraten werde, und so wurde Laios’ Sohn Ödipus ausgesetzt. Ödipus wurde von einem Hirten erzogen und als er alt genug war, traf er – ohne sein Wissen – seinen eigenen Vater und tötete ihn bei einer Streitigkeit über unklare Vorfahrtsregeln auf der Straße. Daraufhin zog Ödipus nach Theben und befreite diese von dem menschenfressenden Ungeheuer Sphinx, nachdem er ihr Rätsel gelöst hatte: „Was geht erst auf vier, dann auf zwei, dann auf drei Beinen?“ Nach der Befreiung heiratete er die Königin namens Jokaste, welche seine eigene Mutter war.

Als in der Stadt die Pest ausbrach fragte Ödipus das Delphische Orakel um Rat, welches ihm anriet den Mörder Laios zu vertreiben. Der blinde und zweigeschlechtliche Teiresias eröffnete ihm, dass er selbst der Mörder seines Vaters war und er mit seiner Mutter Verkehr führte. Ödipus war außer sich und stach sich mit einer Nadel in die Augen, sodass er erblindete.

Herkules

Herkules entstand aus einer Liebschaft zwischen Zeus und Alkmene (Tochter vom König von Mykene) und wurde bekannt durch seine zwölf mühsamen Arbeiten.

1. Erwürgen des nemeischen Löwen: Er trug sein Fell von da an, welches ihn nahezu unverwundbar machte.
2. Tötung der neunköpfigen Hydra: In deren giftigem Blut tränkte er seine Pfeile.
3. Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh
4. Einfangen des Erymanthischen Ebers
5. Säubern der Rinderställe des Augias: Da das eine entehrende Arbeit war, löste er diese Arbeit indem er eine nahe gelegenen Fluss durch den Stall leitete.
6. Ausrottung der Stymphalischen Vögel
7. Einfangen des Kretischen Stiers
8. Zähmung der menschenfressenden Pferde des Diomedes (Thrakien)
9. Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte
10. Raub der Rinderherde des Riesen Geryon
11. Pflücken Goldener Äpfel der Hesperiden: Dafür musste er Antäus im Ringkampf besiegen, der immer wieder neue Kraft bekam, wenn er den Boden berührte.
12. Heraufbringen des Wachhundes der Unterwelt Zerberos an die Oberwelt

Minotaurus und das Labyrinth

Minos hatte die Liebe zu Stieren von seiner Mutter Europa (Minos’ Vater war abermals Zeus) geerbt und so opferte er den weißen Prachtstier, der von Poseidon geschickt wurde, nicht, sondern behielt ihn. Poseidon rächte sich, indem er dafür sorgte, dass sich Minos’ Frau Pasiphae in den Bullen verliebte.

Pasiphae, voller Liebe zum Stier, beauftragte den Bauingenieur Dädalus ihr eine künstliche Kuh mit gespreizten Beinen zu bauen, in die sie hineinschlüpfte, um den weißen Bullen zu täuschen. So kam es, dass der weiße Stier die künstliche schöne Kuh, in die Pasiphae vorher hineingeschlüpft war, bestieg. Nach dem Liebesakt wurde sie mit dem menschenmordenden (halb Stier, halb Mensch) Monster Minotaurus schwanger. Nachdem Minotaurus geboren worden war, beauftragte Minos Dädalus ein Labyrinth zu bauen, in das der Minotaurus gefangen war. Minos versuchte somit, den Skandal von Pasiphae zu vertuschen. Da aber Dädalos von diesem Eklat wußte, wurde er von Minos festgehalten. Der Bauingenieur war jedoch ein großer Erfinder und floh mit seinem Sohn Ikarus, indem er Flügel aus Federn und Wachs baute. Die Flucht gelang, bis Ikarus nicht auf seinen Vater hören wollte, der ihn warnte nicht zu nahe an die Sonne heranzufliegen. Dädalus’ Sohn flog immer weiter hinauf und so schmolz das Wachs durch die Wärme der Sonne und Ikarus stürzte bei diesem Flug ins Ikarische Meer.

Zurück zu Minotaurus. Poseidon hatte inzwischen einen Sohn geboren, nämlich Theseus, der vom Fürsten von Athen namens Ägäus großgezogen wurde und damit Theseus’ Stiefvater war. Als herangewachsener Mann wollte Theseus Kreta vom Minotaurus befreien und ging in das Labyrinth. Ariadne (Tochte von Minos) verliebte sich in Theseus und half ihm bei seinem Vorhaben, indem sie ihm einen Faden gab, damit er wieder aus dem Labyrinth herausfinden konnte. Als Theseus siegte, bat Ariadne ihn sie mitzunehmen, was er auch für kurze Zeit tat. Schließlich ließ er sie auf der Insel Naxos ungeklärter Weise sitzen.

Als Theseus nach Hause zu seinem Vater Ägäus zurückkehrte, wurde Ariadne gerächt: Theseus sollte weiße Segeln als Zeichen, dass er erfolgreich war, und schwarze als Zeichen für Misserfolg hissen, aber Theseus vergaß die Abmachung und als Ägäus die schwarzen Segel erblickte, stürzte er sich ins Ägäische Meer.

Geschrieben von blanque

Sonntag, 20 Januar 2008 um 18:46

8 Antworten

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  1. [...] III – Geschichte der griechischen Mythologie Ödipus, Herkules, Minotaurus, Labyrinth u.a.. This entry was written by blanque, posted on Samstag, 22 Dezember 2007 at 20:20, filed under Griechische Mythologie und getagged griechische Götter, Griechische Mythologie, Stammbaum. Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post. Post a comment or leave a trackback: Trackback URL. « Opernball Liebesleben » [...]

  2. Ich finde duie geschichte des minotaurus hätte klarere gemacht werden nicht in so einem durcheinander…!! VIEL zu kompliziert!! Also zumindest für mich..

    Lisa

    Montag, 11 Februar 2008 um 15:55

  3. wer ist ägäus es ist sehr verwirrend aber ich bin halbwegs mit gekommen

    daniela

    Sonntag, 24 Februar 2008 um 14:01

  4. Ich weiß, dass die griechische Mythologie überladen ist mit Namen und daher bitte ich auch die ersten beiden Teile (vor allem I – Geschichte der griechischen Mythologie und eventuell auch II – Geschichte der griechischen Mythologie) zu lesen. Man bekommt so einen viel besseren Überblick. Des Weiteren ist es auch hilfreich den Stammbaum (Stammbaum griechische Götter) parallel mit zu lesen (wobei hier die Halbgötter noch nicht berücksichtigt sind). Ich bastle soeben an einen eigenen Stammbaum (Götter als auch Halbgötter) ist aber noch in Arbeit.

    Ägäus (Antiochus Aegaeus, Aigeos) war der König von Athen. Die Athener hatten an Minos, den König von Kreta, jedes Jahr einen Tribut zu entrichten: Jedes Jahr wurden sieben Mädchen und sieben Knaben dem Minotaurus geopfert. Die jungen Frauen und Männer wurden in das Labyrinth geschickt und dort entweder gefressen oder fanden ihren Tod, nach tagelangem Umherirren im Labyrinth. Theseus, eigentlich Sohn von Poseidon, war Ägäus Adoptivsohn; er meldete sich freiwillig den Minotaurus zu töten und die Athener von ihrem Tribut zu befreien. Es folgt die Geschichte mit Ariadne und den roten Faden, um den geliebten Theseus zu helfen…

    Bei Unklarheiten einfach weiter nachfragen.

    blanque

    Sonntag, 24 Februar 2008 um 21:45

  5. Gefällt mir wirklich sehr gut. Ich finde die griechische Mythologie wirklich faszinierend.

    Germanische Mythologie

    Mittwoch, 7 Mai 2008 um 7:28

  6. ich habe eine frage die mich schon sehr lange bescheftigt, warum haben denn die grieschichen götter an bedeutung verloren?

    hihi

    Donnerstag, 28 August 2008 um 10:19

  7. loal hat mia aba nich geholffen

    xxchayoschxx 2008

    Dienstag, 25 November 2008 um 18:02

  8. also ich finds gut.

    lulu

    Dienstag, 2 Dezember 2008 um 14:32


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