Wortbeitrag

Rezensionen, Kommentare und Tee

Archiv für Januar 2008

Fromms Beispiel Adolf Hitler

mit 6 Kommentaren

Die Lebensgeschichte Adolf Hitlers

Ohne den genauen Inhalt von Fromms Buch wiederzugeben, so doch ein paar Eckpfeiler aus seinem Leben. Die Quellen, die Fromm herangezogen hat sind:

  • B.F. Smith (1967): Adolf Hitler, His Family, Childhood and Youth,
  • W. Maser (1971): Adolf Hitler, Legende, Mythos, Wirklichkeit,
  • A. Kubizek (1953): Adolf Hitler, Mein Jugendfreund,
  • A. Hitler (1925/26): Mein Kampf.

Hitlers Eltern Alois und Klara

Alois Hitler, geboren als uneheliches Kind mit dem Namen Schicklgruber (nach seiner Mutter), gelangte mittels eigener Kraft und Disziplin zu Erfolg als Beamter im österreich-ungarischen Zolldienst. Schließlich stieg er zur Stellung eines Oberoffizials auf und erlangte so trotz bäuerlicher Herkunft zu einer angesehenen Stellung im Bürgertum. Er war ein sparsamer Mann und genoss es stets mehrere Frauen (sexuell) zu lieben und hatte Interesse an der Bienenzucht. Er war zwar streng in seiner Erziehung (was zu dieser Zeit nicht unüblich war), aber keineswegs ein Tyrann (wie er oft dargestellt wird) und war im Großen und Ganzen einer der das Leben genoss, aber das mit Disziplin.

Klara Hitler, Alois’ Nichte und Frau, war eine freundliche und liebenswürdige Person, die immer mit vorzüglichster Genauigkeit den Haushalt führte. Sie war zwar gekennzeichnet durch die Schicksalsschläge (sie verlor Geschwister und ihre eigenen Kinder aufgrund deren schwachen Konstitution), kümmerte sich jedoch immer behutsam um die Kinder aus erste Ehe Alois’ und ihre eigenen.

Hitler als Kind

Adolf genoss bis zu seinem fünften Lebensjahr die volle Liebe seiner Mutter und durfte alles was er wollte. Im Kleinkindalter zeigte er, dass er die Mutter beherrschte, indem er mit Wutanfällen alles bekam, was er wollte. Als Adolf fünf war, bekam er einen Bruder, und wie zu erwarten, ist dies für alle Kinder, die zuerst alleine die Mutterliebe haben, immer eine Veränderung, wenn sie diese plötzlich teilen müssen. Hitler war jedoch lt. Quellen nicht eifersüchtig auf seinen Bruder und freute sich sogar auf ihn. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt sein Vater ein Jahr lang in Linz und die Familie blieb wegen des Neugeborenen in Passau. Hitler konnte so tagtäglich mit seinen Freunden Kriegsspiele führen und genoss seine Freiheiten in dem Jahr als sein Bruder geboren wurde.

Eine größere Veränderung muss der Umzug nach Hafeld bei Lambach gewesen sein, als sein Vater in Ruhestand ging. Adolf kam ins Schulalter und lernte erstmals Disziplin und Freiheitseinengung kennen. Täglich ging er zu Fuß in die Dorfschule in Fischlam bei Hafeld, wo er sich (zumindest wirkte es so) gut einfügte und gute Noten schrieb. Nachwievor waren für Hitler die Soldatenspiele, in denen er seine Freunde neue Taktiken erklären konnte, äußerst wichtig und waren zu dem Zeitpunkt die Abwechslung zu seinem disziplinierten Schulleben geworden. Den Rest des Beitrags lesen »

Warum Tee?

mit 2 Kommentaren

Ein ganzes Jahr habe ich es versucht…, ein ganzes Jahr. Kaffee schmeckt mir einfach nicht. Er riecht gut, sieht schmackhaft aus und selbst jemandem einen Kuss zu geben, der gerade Kaffee getrunken hat, erinnert einen an eine frische kubanische Zigarre. Viele Sorten habe ich ausprobiert, und auch viele Zubereitungsarten (wobei „ein Latte“ meines Erachtens wohl kaum mehr den Namen „Kaffee“ tragen darf) – aber dennoch, dieser bittere Abgang, der meinen Gesichtausdruck bei noch so großer Zurückhaltung zu einer Grimasse verzerren lässt.

Und dann Tee…, ich liebe Tee. All die Sorten schmecken so unterschiedlich. Und sie können eines bei mir bewirken, dass kein Kaffee bis jetzt geschafft hat – eine kuschelige, warme und geborgene Atmosphäre. Durch Irish Breakfast, weiß ich das Morgen ist, durch Früchte, dass ich putze, durch Assam, dass ich mir heute was anderes gönne und durch Rooibos, dass es Abend wird und ich ein Buch lese oder wie jetzt einen Artikel schreibe.

Die Kaffeetrinker, die Mischtrinker und die Teetrinker – ich bin letzteres und nun macht es mir auch nichts mehr aus; mag Kaffee noch so gut riechen, so bleibt er mir nur als Geruch eine Wonne und nicht als Getränk.

Geschrieben von blanque

Freitag, 25 Januar 2008 um 16:59

Veröffentlicht in Ich als Protagonist, Tee

Kurzdiskussion Fromm vs. Lorenz – unterschiedlichen Ansichten

ohne Kommentare

Der folgende Eintrag ist eine Besprechung von Fromms Buch „Anatomie der menschlichen Destruktivität“ in dem er zu großen Teilen das Buch von Lorenz „Das sogenannte Böse“ kritisiert und Lorenz als Person und als Vertreter der Trieblehre nicht in der Welt der Psychologie des Menschen akzeptiert. Diese bescheidene Analyse soll einerseits Allgemein erfolgen und andererseits an einer von Fromms wichtigsten Elementen seiner These, nämlich, wie er den Begriff Charakter versteht.

Allgemeiner Diskurs

Fromms Kritik an Lorenz beruht einerseits auf der Tatsache, dass Lorenz ein Verhaltensforscher der Tierwelt ist und nicht den Menschen als eigentliches Untersuchungsobjekt „unter seinem Mikroskop“ hat und andererseits, dass Lorenz zu „salopp“ mit seiner Thesenerstellung vorgeht, indem er [tatsächlich] keine Literatur verwendet, um seine Thesen zu untermauern, und, dass er zu rasche Schlussfolgerungen [auch wenn sie vielleicht stimmen mögen] zieht, ohne [wie es scheint] eine wissenschaftliche Methodik dabei zu verwenden. Ein weiterer Punkt von Fromm ist, dass Lorenz’ Wahl der Tiere (eben hpts. Fische und Gänse) eher Arten sind, die, evolutionär gesehen, weiter vom Menschen entfernt sind als bspw. Affen und daher seine Folgerungen nur vage Annäherungen sein können und keine fundierten Beweise.

Konrad Lorenz hat sich der Verhaltungsforschung hingegeben und demzufolge ist er ein Forscher der stets den induktiven Weg der Methodik wählen wird – was er auch in seinem Buch angibt. D.h. seine Bekennung zu der eben erwähnten Disziplin erfordert von sich aus Induktion. In der Hinsicht, geht Lorenz keineswegs unachtsam vor, sondern führt viele Beispiele von aggressivem Verhalten bei Tieren an [auch wenn man hier das Argument bringen könnte, dass die aufgezählten Beispiele zu wenige sind, um Thesen aufstellen zu können]. Gegenteiliges ist bei den Beispielen von Aggressivität bei Menschen zu finden; diese Exempel scheinen weder gut ausgewählt noch ausreichend beobachtet worden zu sein. Worin ich also Fromm durchwegs recht gebe, ist, dass Lorenz zwar in seinem Gebiet sehr versiert ist, sein Induzieren aber dann vorschnell durchführt und die Äquivalent-Beispiele vom Menschen nie hundertprozentig passend erscheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von blanque

Mittwoch, 23 Januar 2008 um 13:24

Das sogenannte Böse

mit 3 Kommentaren

Das sogenannte Böse von Konrad LorenzKonrad Lorenz illustriert in seinem Buch „Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression“ mittels einer Vielzahl von bildhaften Beschreibungen von aggressivem Verhalten im Tierreich, wie die Aggressivität des Menschen zu verstehen ist. Nach Lorenz sind dem Menschen (wie auch jedem Tier) überlebenswichtige Triebe angeboren, u.a. der Aggressiontrieb, der zur Aufgabe die Selbstverteidigung, die Nahrungsmittelrevierverteidigung und die Ausbildung von Hierarchien hat. Wie bereits erwähnt, basiert seine Argumentationslinie auf vielen Beispielen im Naturreich, vor allem auf Beobachtungen seinerseits von aggressivem Verhalten bei Fischen (Korallenfische lebend im Habitat und/oder im Aquarium) und verschiedenen Arten von Gänsen.

Da Lorenz die Aggression zwischen den Menschen untersucht, geht er im Besonderen auf die intraspezifische Aggression (Aggression innerhalb der Art) ein. Hier skizziert er einerseits die blutigen Kämpfe zwischen zwei Fischen gleicher Art, als auch die „ritualisierte Form“ von Aggression intraspezifischer Natur. Letzteres dient dem Sinn der Arterhaltung, da ein Zurschaustellen der Aggression, d.h. Drohgebärden, um seinen Standpunkt seinem Gegenüber klar zu machen, meist ausreicht und ein tätlicher Kampf nicht vonnöten ist. Würden solche Kämpfe tatsächlich immer blutig verlaufen, würde sich die Art selbst vernichten und dies wäre wider der Natur. Mit dieser Evolution haben sich verschiedene Formen von Mechanismen entwickelt ohne tätlicher Aggression seinen Platz bzw. sein Revier definieren zu können: Hier sind z.B. Duftmarkierungen oder auch bei der Paarungssuche das prachtvolle Haarkleid von Vögeln zu nennen.

Mittels induktiver Forschungsmethode schließt Lorenz von der Verhaltenslehre im Tierreich auf das Aggressionspotential des Menschen, das er auch beim Homo sapiens den Trieben zuschreibt. Er ermahnt den Leser rein den behavioristischen Ansatz als Erklärungsmodell herzunehmen und gibt u.a. das Beispiel der „non-frustration children“ an. [In Amerika wurde der Versuch gemacht, Kinder vor jeglicher Enttäuschung und Ermahnung zu schützen. Indem sie eine "schöne Umgebung" vorgelebt bekamen, sollte ihr aggressives Verhalten nahezu bei Null liegen. Die Kinder legten jedoch ein äußerst freches Verhalten an den Tag und die Erziehungsmethode war gegen den Erwartungen nicht aggressionsmindernd sondern eher -fördernd.] Die Lösung für eine Minderung der Aggression zwischen der Menschen liegt also nicht in der Umgebung, die sie erzieht, sondern liegt im Menschen selbst. Ist er erst bereit – und hiermit verteidigt Lorenz 1963 massiv den Darwinismus und die Verhaltensforschung – sich seiner selbst in dem Sinn bewußt zu werden, dass er von Trieben geleitet ist, wird er auch fähig sein, den Aggressionstrieb seiner Vernunft zu unterstellen. Da lt. Lorenz Aggression mit dem „psychohydraulischen Instinktmodell“ zu erklären ist, d.h. das „Becken“ füllt sich solange auf, bis es übergeht und eine Entladung (zeigen von Aggression) notwenig ist, sind Sport und andere Abreagierungstätigkeiten Mittel um Aggression zwischen Menschen zu vermeiden.

Lorenz erklärt somit, dass wenn der Mensch fähig ist, seine Aggression zu kontrollieren und sich selbstständig rechtzeitig abreagiert, besteht die Möglichkeit die Menschheit wesentlich zu verbessern, mit anderen Worten: Lorenz gab mit diesem Buch vielen Menschen Hoffnung, dass sie nicht in ihrer Umgebung, an der sie nichts ändern können, gefangen sind und damit ihr aggressives Verhalten nicht lenken können, sondern, dass sie frei in ihrem Verhalten sind und es mit genügend Verständnis individuell beherrschbar ist.

Lorenz, Konrad. Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression. Dtv, 1998. ISBN-13: 978-3423330176. (Text bezieht sich auf eine ältere Ausgabe des Buches aus dem Jahre 1985.)

Geschrieben von blanque

Montag, 21 Januar 2008 um 21:02

III – Geschichte der griechischen Mythologie

mit 8 Kommentaren

Es folgen Geschichten über Halbgötter…

Ödipus

Minotaurus Griechische MythologieLaios (Sohn von Harmonia, Tochter von Ares und Aphrodite, und dem Menschen Kadmos, Sohn von Agenor aus Palästina) wurde vorausgesagt, dass sein Sohn ihn umbringen und die eigene Mutter heiraten werde, und so wurde Laios’ Sohn Ödipus ausgesetzt. Ödipus wurde von einem Hirten erzogen und als er alt genug war, traf er – ohne sein Wissen – seinen eigenen Vater und tötete ihn bei einer Streitigkeit über unklare Vorfahrtsregeln auf der Straße. Daraufhin zog Ödipus nach Theben und befreite diese von dem menschenfressenden Ungeheuer Sphinx, nachdem er ihr Rätsel gelöst hatte: „Was geht erst auf vier, dann auf zwei, dann auf drei Beinen?“ Nach der Befreiung heiratete er die Königin namens Jokaste, welche seine eigene Mutter war.

Als in der Stadt die Pest ausbrach fragte Ödipus das Delphische Orakel um Rat, welches ihm anriet den Mörder Laios zu vertreiben. Der blinde und zweigeschlechtliche Teiresias eröffnete ihm, dass er selbst der Mörder seines Vaters war und er mit seiner Mutter Verkehr führte. Ödipus war außer sich und stach sich mit einer Nadel in die Augen, sodass er erblindete.

Herkules

Herkules entstand aus einer Liebschaft zwischen Zeus und Alkmene (Tochter vom König von Mykene) und wurde bekannt durch seine zwölf mühsamen Arbeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von blanque

Sonntag, 20 Januar 2008 um 18:46

„Unsere Erde“ – der Film

ohne Kommentare

Wer fragt sich bei diesen Bildern noch nach dem Sinn des Lebens? Nur eine einzige Naturgewalt, ein einziges Mal gesehen zu haben, ist Grund genug hier zu sein; wenn wir uns nur fesseln lassen, von „unserer Erde“…

Das Video in besserer Qualität und mehr Informationen zu finden auf der Homepage.

Geschrieben von blanque

Samstag, 19 Januar 2008 um 21:49

Veröffentlicht in Video

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Anatomie der menschlichen Destruktivität

mit 2 Kommentaren

Theorie und Kritik an Lorenz

Anatomie der menschlichen Destruktivität von Erich FrommDas Buch „Anatomie der menschlichen Destruktivität“ von Erich Fromm ist einerseits eine Antwort auf Lorenz’ Buch „Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression“ und andererseits eine Diskussion über die Destruktivität des Menschen, welche nur diesem Wesen und keinem anderen inne ist. Fromm widerspricht Lorenz, einem Natur- und Triebforscher, dass seine populär-wissenschaftliche Veröffentlichung zwar vielen Menschen eine angenehme Antwort auf die Frage nach dem Bösen des Menschen bietet (nämlich, dass die Aggression durch einen sich ständig aufladenden Trieb, der sich im Endeffekt immer wieder entladen muss [zeigen von Aggression] geregelt und somit jedem Menschen angeboren ist), aber diese Erklärung auf keiner fundierten weder biologisch/evolutionär noch experimentell wissenschaftlichen Arbeit gegründet ist. [Ich kann in der Hinsicht nur zustimmen, da ich das Buch von Lorenz so eben bekommen habe und keine Literaturangaben darin zu finden sind. Weitere Analysen über Fromms Kritik erlaube ich mir erst nach Lesen des Buchs von Lorenz.]

Fromm versucht nicht nur Lorenz’ Idee mit Hilfe sämtlicher anderer Literatur theoretischer und praktischer Natur zu widerlegen, sondern erklärt sich auch nicht mit der behavioristischen Erklärung der Aggression, die gegenteilig zu den Triebforschern alle „Verhaltensweisen, [so auch die Aggression, als] angelernt [sieht, um sich] einen möglichst großen Vorteil zu erringen“ (Fromm, 61). Fromm geht bei der Begründung, warum er schließlich zur Psychoanalyse für die Erklärung der menschlichen Destruktivität greift, sehr gründlich vor. Er geht sogar soweit, die Gemeinsamkeiten von Trieblehre und Behaviorismus herauszufiltern: Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von blanque

Donnerstag, 17 Januar 2008 um 11:18

II – Geschichte der griechischen Mythologie

mit einem Kommentar

Aphrodite

Hermes - Griechische MythologieKommen wir zurück zu Aphrodite, die einst aus dem schaumigen Meer geboren wurde und Kind von Zeus war. Obwohl sie verheiratet war mit Hephaistos, konnte sie, ebenso wie ihr Vater, ihre Libido nur kaum im Zaum halten.

Kurzer Exkurs: Wer ist Hephaistos? Kronos (Sohn von Uranus und Mutter Erde, Gäa) hatte mit Rhea nicht nur Zeus als Kind sondern auch diese, die er einst verschluckte (siehe Geschichte der griechischen Mythologie – Teil 1), nämlich Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon. Hephaistos ist Sohn von Hera und ihrem Gatten Zeus, der auch (genau!) ihr Bruder war. Aus der Ehe entsprang auch noch Ares, der Kriegsgott und Hephaistos galt als Schmied.

Zurück zu Aphrodite: Sie verführte unter anderen Hephaistos Bruder Ares und mit Dionysos zeugte sie Priapus, dessen Genital so hässlich war wie der Rest seines Körpers und Antlitzes.

Sie teilte auch das Bett mit Sterblichen, wie z.B. Anchises und gebar Aeneas, der dadurch bekannt war, dass er als einziger Trojaner dem Inferno der Stadt entkam und Rom gründete. Und zu guter letzt erzähl ich noch von dem Verkehr mit Adonis, woraufhin Ares so wütend war, dass er diesen verwandelt als Eber zerrieß.

Hermes

Auch Atlas hat eine Tochter, nämlich Maia und ist Mutter von Hermes; und wie könnte es anders sein – Zeus ist der Vater, auch von Hermes. Hermes, der Götterbote, war hochbegabt, intelligent und daher auch bekannt durch seine Straffälligkeit. Er erfand das Alphabet, die Tonleiter, das Boxen und anderes und hatte zwei Söhne, die seine Begabungen zu gleichen Teilen erbten: Autolykus war Dieb und Daphnis Hirtendichter.

Hermes hatte auch ein Kind mit Aphrodite (seiner Schwester) und diese gebar Hermaphroditus – der Zweigeschlechtliche mit Frauenbrüsten.

Artemis

Hier müssen wir etwas weiter zurück gehen. Ich hoffe man erinnert sich an Kronos, der seinem Vater Uranus das Genital mit der Sichel abschlug. Kronos war ein Titane und hatte 11 Geschwister (also 12 Titanen). Zwei davon hießen Phoibe und Koios und diese zeugten Asteria und Leto. Leto und wer sonst außer Zeus machten dann Artemis und Apollon.

Artemis war anders als ihr Vater Zeus und ihre Halbschwester Aphrodite und bat um Jungfräulichkeit. So wurde sie mit Pfeil und Bogen die jungfräuliche Göttin der Jagd und wurde auch Diana oder Titania genannt (bekannt durch die Figur in Shakespeares Sommernachtstraum).

Hiermit beende ich meinen zweiten Teil der Kurzgeschichte von der Götterwelt und komme das nächste Mal zu den Halbgöttern.

Geschrieben von blanque

Freitag, 11 Januar 2008 um 20:05

Woher wissen Ameisen, was sie tun sollen?

ohne Kommentare

Eine Kolonie besteht aus bis zu 10.000 Ameisen, welche alle um zu überleben aneinander gebunden sind, doch die Kommunikation und das Management in Ameisenkolonien ist bis heute noch ein Mysterium. Hier ein sehr intessantes Video zu diesem Thema, welches außerdem vorzüglich vorgetragen ist:

How do ants know what to do?

Geschrieben von blanque

Freitag, 11 Januar 2008 um 16:04

Veröffentlicht in Video

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Serie: Besuch in Schönbrunn

ohne Kommentare

Heute gibt es zwei Bilder von Reptilien. Beim nächsten Besuch werde ich die genauen Namen mitbringen… Das erste Bild zeigt eine Eidechse lauen Charakters und das zweite von heute eine Riesenschlange (wie gesagt, zoologischer Name folgt):

Eidechse Schönbrunn_I Schlange Schönbrunn

Geschrieben von blanque

Dienstag, 8 Januar 2008 um 23:26